Punktspiel: FSV Blau-Weiß Mahlsdorf-Waldesruh-SG Rotation PB 08.09.2013 1:15

3 Okt

Impressionismus mit Fußball-Fußballimpressionen (einer Fußballmama)

Schlaf, oh süßer Schlaf….???

Der Weckruf meines Handys plärrt. Es ist Sonntag früh, kurz nach Sechs. Wir machen uns fertig, um den Weg nach Mahlsdorf anzutreten.

Hätten wir da schon gewußt, von welchem Ruhm dieser Weg begleitet sein würde, wäre es uns sicher leichter gefallen. Wir wären dankbar gewesen, das morgendliche Farbenspiel des Sonnenaufganges miterleben zu dürfen und hätten beseelt die wunderschönen Alleen in uns aufgesogen, die uns zu dem idyllisch gelegenen Grün „am Ende der Welt“ führen. Frieden und Ruhe liegen über der Anlage, kein Wölkchen trübt zu diesem Zeitpunkt den Himmel, die Luft ist wohltemperiert, leise raschelt das Blattwerk und-es gibt eine Esspressomaschine in dem schmucken Vereinshäuschen mit Gartenlokal!

9:00Uhr-die Spiele beginnen!

Das erste Tor fällt in der 6. Minute, unser Tor! Links von mir höre ich Sascha: „1,2,3  1,2,3   1,2,3  die Eiiiins feeeehlt!“

Wenige Minuten später landet der 2. Ball im gegnerischen Tor. Und wieder:“1,2,3  1,2,3  hoooppp!“ Diese Beschwörungsformel scheint zu greifen. Unsere Jungs bauen mehr Druck auf, sie (ACHTUNG!) reden miteinander auf dem Spielfeld. Die „erhobenen“ Stimmen der Trainer wirken seltsam deplatziert an diesem Ort.

Kurzzeitig werden die Jungs ein wenig leichtsinnig, es gibt ein seltsames Gerangel vor unserem „leeren“ Torraum und einen Anschlusstreffer nach Eckstoß. Doch schnell fangen sie sich wieder und es fällt das 1:4.

Nach einem traumhaften „Kopfballtanz“ zwischen Simon und Joo entwickelt sich, kurz vor Ende der 1. Halbzeit, ein dramatischer Run auf den Waldesruher Kasten. Ein hervorragendes Zuspiel führt zur Hochspannung, aber leider nicht zum Tor. Abpfiff-Halbzeitpause

Wir Eltern gehen diversen Beschäftigungen nach, um der zurückkehrenden Müdigkeit keine Angriffsfläche zu bieten: Einem Sprößling wird das Leben des „Löffelhundes“ nahegebracht, ein Grüppchen übt sich in der Kunst des „Origamis“ mit Blättchen und Filter.

Die 2. Halbzeit beginnt mit den Trainerkommentaren: Gegner: „Jungs, die sind wacher, wie wir“; Sascha murmelnd: „Ist eigentlich untypisch für uns.“ Wird aber sofort bestätigt: Unser 5. Tor in der 3. Minute. Dann ein traumhaftes 1:6, mit dem in dieser Situation nicht zu rechnen war. Kurze Zeit später das 1:7.

Rotation liefert ein Spiel, wie es sein soll: Alle spielen auf ihren Positionen, die Zuordnung klappt, die Pässe sind sauber, Keeper Mathis wehrt souverän jeden Angriff ab.

Die Elternschaft ist höchst zufrieden und unser Coach wirkt ungewohnt entspannt. Sein gelb-orange rautiertes Linienrichterfähnchen schwenkend, grinst „Tambourmajor“ Sascha über beide Ohren.

Das 1:8 ist ein Geschenk durch Eigentor. 1:9, Väterkommentar: „Ping, ping, ping, one touch!“ „Wie Dortmund!!“ Und die Serie reißt nicht ab, 1:10; 1:11; 1:12; 1:13.

Kommentar von rechts: „Es müsste doch jetzt bald vorbei sein, ich wollte eigentlich um 11 wieder ins Bett“, 1:14, letzte Spielminute, 1 zuuuu 15 uuuund Schlusspfiff!

Es folgt noch ein heiteres 9m Schießen „…. ich wollte doch um 11 ins Bett…“, dann verlassen wir alle, trunken vor Siegesfreude, diesen malerischen Ort.

Text: Beatrice

 

 

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