Skifahrt Oberstdorf 2014

10 Mrz

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche…..“ so heißt es doch im Osterspaziergang von Goethe.

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Wir befinden uns allerdings in der Zeitrechnung Anfang Februar und somit noch ein Stück von Ostern entfernt. Superschönes Frühlingswetter empfing uns also in Oberstdorf. Hatten wir letztes Jahr noch Schnee ohne Ende, aber wenig Sonne, gab es diesmal Sonne satt, nur kein Schnee im Tal.

Aber die Pisten waren super präpariert und so stand dem Skivergnügen nichts mehr im Weg. Auch hatten wir diesmal eine super An- und Abreise, alles lief wie geschmiert, jeder hatte seinen Sitzplatz zu jeder Zeit.

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Auch lernten wir aus letztes Jahr und der erste Weg gleich nach Ankunft führte uns zur Skischule, um alles an Ausleihe und Bezahlung hinter uns zu bringen und somit ohne Verzögerung gleich am nächsten Tag die Pisten unsicher zu machen.

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Erschöpft aber voller Vorfreude auf die nächsten Tage kamen wir in dem uns bekannten Naturfreundehaus an. Voller Routine nahmen wir das Haus in Beschlag.

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Den ersten Skitag verbrachten wir in unserem Söllereck. Jeder wurde seinem Skikurs zugetielt oder erkundete selbständig die Schneeverhältnisse vor Ort.

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Auch musste natürlich geschaut werden, ob noch alle Skihütten da sind.

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Leider hatten wir aber auch am ersten Tag bereits den ersten Totalausfall zu beklagen. Maria verletzte sich so schwer, dass sie vor Ort noch operiert werden musste, mit uns dann aber pünktlich und wohl behütet wieder nach Hause gefahren ist.  Auf diesem Wege nochmals gute Besserung!

Ab dem zweiten Tag ging es dann bereits in die anderen Skigebiete, inzwischen sind fast alle für das Söllereck überqualifiziert.

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Fellhorn, Nebelhorn und Hirschegg wurden von uns nun in Beschlag genommen. Unsere Profiskijungs gingen in ihrem Funkurs voll auf. Alle anderen bauten ihre Fahrkünste weiter aus. Im gesamten Skigebiet waren wir Dank Sascha inzwischen als „Kummerkids“ bekannt. Wir Erwachsenen gaben uns selbständig den Namen „Kummerkids-Senior“.

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Auch wurden vereinzelt kleinere Ruhepausen eingelegt, um auch Sehenswertes rund um das Skigebiet nicht außer Acht zu lassen.

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Am letzten Tag stand dann der Spaß nochmal im Vordergrund. Wie auch letztes Jahr wurde Dank Sascha und der Skischule ein kleines Wettrennen organisiert, wo der Ehrgeiz der Jungen echt hervorgerufen wurde. Da es nun langsam aber sicher an Schnee mangelte,  kam ein wenig Resignation auf ….

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……und so kam die Sommerrodelbahn auf den Plan.  An Möglichkeiten zur Bespaßung sollte es nicht fehlen.

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Und siehe da, hatte der Himmel auch Erbarmen. Und so trat Frau Holle doch noch an die Wolken und gab ihr Bestes, sehr zur Freude uns Aller, die bis dato noch keinen Neuschnee zu sehen bekamen.

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Traditionsgemäß trafen sich alle dann zur letzten Brotzeit auf der „Schrattenwang Alm“, die auch ebenfalls traditionell in die Länge gezogen wird.

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Die Siegerehrung des vormittaglichen Skirennens Abends im Naturfreundehaus verzögerte sich etwas (so um einige Stunden), da Sascha diese vornehmen wollte, jedoch die Städtebeziehung Oberstdorf-Berlin pflegte, neuen Tratsch aus Oberstdorf filterte, dies alles  in der „Traube“ tätigte und so schnell da nicht herauszuholen war. Erst ein erinnernder Anruf von uns zwang ihn zum Aufbruch. Man sah ihm an, wie sehr er diesen Abend genossen hat und wir werden alle unsere Vorteile daraus ziehen.

Die leichten Nachwirkungen dieses Abends waren dann auch bei der Rückfahrt deutlich zu spüren. Adele nutzte die Leichtigkeit des Seins von Sascha, um mit ihm munter die Bespaßung im Zug zu übernehmen.

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So verging die Rückfahrt wie im Fluge… nur mussten wir zum Glück den Zug nicht malern!!

 

Aufgeschnappt:

-Sylvia reicht hiermit eine Petition ein für „Halbe Nummern bei Skistiefeln auch bei kleinen Füßen“

-Beatrice sucht schon mal dann und wann etwas….

-wer nicht ausgelastet ist durch die sportliche Betätigung am Tage macht dann Abends und Morgens eben noch mal 20 Kniebeuge vor dem Bett des Zimmergenossen… und ich nenne keine Namen Liane

-ernanntes Lieblingsspiel der Kinder neben „TABU“ war „Waiberabend“

 

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