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Color Clean Cup beim Weissenseer FC 28.09.2013

5 Okt

Man hätte auch nicht so früh aufstehen müssen……

Ferienbeginn und irgenwie hatte man das Gefühl, die Jungs wollten diesen ersten Ferientag anders verbringen, als zu diesem Turnier an zu treten.  Etwas sehr verschlafen und unmotivitiert ging es in dieses Turnier.

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Zum aufwärmen oder besser gesagt, zum munterwerden, traten wir als erstes gegen die 1. E des Weissenseers FC an. Sollte eigentlich kein Problem für uns sein. War es aber. Total verschlafen und mit wenig Energie gingen wir in diese Partie. Bereits nach ein paar Minuten hörte man Sascha schreien: „Rotation….. Waaaaas ist los??“.. und es hörte dann auch irgendwie nicht mehr auf.

Gespielt wurde die Vorrunde mit je 10 Minuten pro Partie. Zu wenig, um wach zu werden.

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Ballverlust im Mittelfeld und es hieß 1:0 für den Weissenseer FC und dabei blieb es.

Kommentar Sascha: „Gut, dass wir nach der Vorrunde gehen..“

Das zweite Spiel sollte etwas besser laufen. Es ging gegen die Mädels von Moabit. Da wollte man sich doch keine Blösse geben. Und es wurde auch tatsächlich nur in einer Hälfte gespielt, in der der Mädels, aber zu einem vernünftigen Torabschluss kam es nicht so richtig. Der Druck ist da, aber es werden die Bälle im Strafraum verplempert. Sascha: „..die einfachsten Schüsse sitzen nicht…, es wird nur zugeschaut, sich nicht aktiv angeboten…“

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Dann doch Simon mit dem erlösenden 1:0 für Rotation. Dabei blieb es, aber wenigstens gewonnen.

Dann hieß es Stärkung aufnehmen.. erstmal frühstücken mit Wurst und Pommes.  Hoffentlich führt das nicht zu erneuter Trägheit.

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Spiel 3 gegen Teutonia Hamburg. Von Anfang an wird Druck gemacht, endlcih ist man angekommen. Wir schaffen auch das frühe Tor, was Aufschwung gibt. Leider können wir nicht richtig nachsetzen. Ein Foul von uns ergibt für Teutonia einen direkten Freistoss,  den der Schütze mit einem wunderbaren Schuss in unser Tor setzt, muss man leider neidlos eingestehen. 1:1 Endstand.

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Dann hieß es warten auf den nächsten Gegner SC Berlin, der den pünktlichen Anpfiff verpasste.

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Zulange Wartezeit wieder für uns, wir kommen auch in das Spiel nicht so richtig rein. Der SC Berlin spielt einfach besser und uns richtig aus. Verdienter 1:0 Sieg für den Gegner.

Ich gebe hier nicht alle Kommentare von Sascha wieder, aber inzwischen ist seine Resignation deutlich zu hören und zu spüren. Heute zeigen die Jungs nicht die Spielfreude, die sie bei den letzten Punktspielen so imposant demonstrierten.

Beim letzten Spiel gegen Grün-Weiss Neuköln wollte man ihm das Gegenteil beweisen und nun zeigten die Jungs endlich, was in ihnen steckt. Überzeugend spielten sie nun mit Druck und Sicherheit. Es war inzwischen auch 13:00 Uhr!!!  Wir gewinnen mit 3:0.

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Mit einem durchschnittlichen Ergebnis ist für unsere Jungs nach der Vorrunde Schluß. Aber nicht, weil wir nicht weitergekommen sind, sondern weil nun ein wesentlich spannender Programmpunkt anstand.

Es hieß, sich schnell umziehen, die Jungs auf alle verfügbaren Autos zu verteilen und sie zur S-Bahn zu bringen. Dort begleiteten Silvia und Sascha sie zum Hertha Spiel gegen Mainz.

Auf hervorragenden Plätzen sah man ein torreiches und tolles Spiel und so ging der erste Ferientag doch noch sehr erreignisreich zu Ende.

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Danke an Silvia für das Besorgen der Karten!

 

 

Punktspiel: SG Rotation PB-NFC Rot-Weiss 21.09.2013

5 Okt

Auch beim dritten offiziellen Punktspiel der Saison spielt nur eine Mannschaft, und das sind unsere Rotationer. Bei schönstem Septemberwetter zeigen sich die Jungs in Spiellaune.

Souverän wird der Gegner in deren Hälfte gehalten. Der körperlich stärkere Gegner wird mit flachen Bällen überwunden und mit Druck nach vorne in ihrer Hälfte gehalten.

Zahlreiche Torschüsse sind zu sehen, jedoch sind diese anfangs nur präzise auf den Torhüter geschossen. Aber nach 10 Minuten macht Übung den Meister und es steht dann doch schon 2:0. Und so ging es weiter. Alle Zuspiele funktionieren, der Gegner hat nicht viel entgegen zu setzen und so findet das gesamte Spiel in einer Hälfte statt.

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Zur Halbzeit steht es „nur“ 3:0, das hätte vom Spielverlauf höher ausfallen können.

Kurz nach Wideranpfiff folgt Tor 4, 5, 6 und 7.

Selbst Sascha ist verdächtig ruhig und hat Zeit, während des Spiels genüsslich einen Kaffee zu trinken. Wann hat man so etwas schon gesehen?

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Dann ganz unerwartet ein Tor für den NFC… Kommentar Sascha: „typische Schlafaktion“.. .man übersieht einen vorne allein stehenden Gegenspieler, der hoffnungsvoll auf einen weiten Ball wartet, und ihn doch einmal erhascht. Mathis überrascht von der plötzlichen Aktivität vor seinem Tor kann diesen Gegentreffer nicht verhindern.

OK.. das wurde weggesteckt und weiter ging es mit dem fröhlichen Tore schießen, jetzt auch in kürzeren Intervallen. Der Gegner hatte dem nichts entgegen zu setzen. Endstand der Partie 13:1.

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Gab es sonst nicht viel zu berichten, sorgte der Schiedsrichter der nachfolgenden Partie der A-Jugend für Aufsehen, als er von unserem Schiedsrichter verlangte, die Partie vorzeitig zu beenden, damit seine rechtzeitig beginnen kann. Dieses demonstrierte er, indem er einfach unser Spiel störte und auf dem Spielfeld rumlief. Auf Grund von Verspätungen der vorangegangenen Ansetzungen, lag man nicht mehr im Zeitplan. Was will man damit der Fußballjugend beibringen?

Punktspiel: FSV Blau-Weiß Mahlsdorf-Waldesruh-SG Rotation PB 08.09.2013 1:15

3 Okt

Impressionismus mit Fußball-Fußballimpressionen (einer Fußballmama)

Schlaf, oh süßer Schlaf….???

Der Weckruf meines Handys plärrt. Es ist Sonntag früh, kurz nach Sechs. Wir machen uns fertig, um den Weg nach Mahlsdorf anzutreten.

Hätten wir da schon gewußt, von welchem Ruhm dieser Weg begleitet sein würde, wäre es uns sicher leichter gefallen. Wir wären dankbar gewesen, das morgendliche Farbenspiel des Sonnenaufganges miterleben zu dürfen und hätten beseelt die wunderschönen Alleen in uns aufgesogen, die uns zu dem idyllisch gelegenen Grün „am Ende der Welt“ führen. Frieden und Ruhe liegen über der Anlage, kein Wölkchen trübt zu diesem Zeitpunkt den Himmel, die Luft ist wohltemperiert, leise raschelt das Blattwerk und-es gibt eine Esspressomaschine in dem schmucken Vereinshäuschen mit Gartenlokal!

9:00Uhr-die Spiele beginnen!

Das erste Tor fällt in der 6. Minute, unser Tor! Links von mir höre ich Sascha: „1,2,3  1,2,3   1,2,3  die Eiiiins feeeehlt!“

Wenige Minuten später landet der 2. Ball im gegnerischen Tor. Und wieder:“1,2,3  1,2,3  hoooppp!“ Diese Beschwörungsformel scheint zu greifen. Unsere Jungs bauen mehr Druck auf, sie (ACHTUNG!) reden miteinander auf dem Spielfeld. Die „erhobenen“ Stimmen der Trainer wirken seltsam deplatziert an diesem Ort.

Kurzzeitig werden die Jungs ein wenig leichtsinnig, es gibt ein seltsames Gerangel vor unserem „leeren“ Torraum und einen Anschlusstreffer nach Eckstoß. Doch schnell fangen sie sich wieder und es fällt das 1:4.

Nach einem traumhaften „Kopfballtanz“ zwischen Simon und Joo entwickelt sich, kurz vor Ende der 1. Halbzeit, ein dramatischer Run auf den Waldesruher Kasten. Ein hervorragendes Zuspiel führt zur Hochspannung, aber leider nicht zum Tor. Abpfiff-Halbzeitpause

Wir Eltern gehen diversen Beschäftigungen nach, um der zurückkehrenden Müdigkeit keine Angriffsfläche zu bieten: Einem Sprößling wird das Leben des „Löffelhundes“ nahegebracht, ein Grüppchen übt sich in der Kunst des „Origamis“ mit Blättchen und Filter.

Die 2. Halbzeit beginnt mit den Trainerkommentaren: Gegner: „Jungs, die sind wacher, wie wir“; Sascha murmelnd: „Ist eigentlich untypisch für uns.“ Wird aber sofort bestätigt: Unser 5. Tor in der 3. Minute. Dann ein traumhaftes 1:6, mit dem in dieser Situation nicht zu rechnen war. Kurze Zeit später das 1:7.

Rotation liefert ein Spiel, wie es sein soll: Alle spielen auf ihren Positionen, die Zuordnung klappt, die Pässe sind sauber, Keeper Mathis wehrt souverän jeden Angriff ab.

Die Elternschaft ist höchst zufrieden und unser Coach wirkt ungewohnt entspannt. Sein gelb-orange rautiertes Linienrichterfähnchen schwenkend, grinst „Tambourmajor“ Sascha über beide Ohren.

Das 1:8 ist ein Geschenk durch Eigentor. 1:9, Väterkommentar: „Ping, ping, ping, one touch!“ „Wie Dortmund!!“ Und die Serie reißt nicht ab, 1:10; 1:11; 1:12; 1:13.

Kommentar von rechts: „Es müsste doch jetzt bald vorbei sein, ich wollte eigentlich um 11 wieder ins Bett“, 1:14, letzte Spielminute, 1 zuuuu 15 uuuund Schlusspfiff!

Es folgt noch ein heiteres 9m Schießen „…. ich wollte doch um 11 ins Bett…“, dann verlassen wir alle, trunken vor Siegesfreude, diesen malerischen Ort.

Text: Beatrice